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Dienstag, 24.03.2015, 07:42
Liebes Tagebuch…

Müde betrat ich heute Morgen den Frühstückstisch – oh ich fühlte mich gar nicht gut, mein Schädel dröhnte ein wenig und ich sah alles durch einen grauen Schleier. Lange stand ich zuvor unter der Dusche und wusch mir die Scham von gestern ab – ich hatte Michael nicht im Detail von meinem Gespräch mit dem vermeintlichen Reporter erzählt… insgeheim hoffte ich, dass ich als Person „nix hergab“ das für eine Ausgabe reichen würde. Die Hoffnung starb bekanntlich zuletzt.
Michael war viel früher aufgestanden und schon eine Runde joggen gewesen, verschwitzt, aber zufrieden, kam er nun am Frühstückstisch an und küsste mich auf die Stirn.
„Na, gut geschlafen Liebling? Ich geh noch duschen, bin gleich wieder da.“
Ich konnte noch gar nicht so schnell reagieren, schon war er wieder aus dem Zimmer.

Ein schön gedeckter Tisch – fein mit Tischdecke und dem alten Service – wartete auf mich, ein Teller mit diversen Käsesorten drauf, frisches Obst, einige Marmeladen… da blieb kein Wunsch offen. Ich nahm eine Semmel aus dem Brotkorb und begann es aufzuschneiden, als ich dominante/hastige/aufgeregte Schritte im Flur hörte. Oh, nun würde wohl Ursula jeden Moment eintreten. Und so war es auch. Sie sah nicht sonderlich zufrieden aus, sie runzelte die Stirn angestrengt und sah mich sehr wertend an.
„Guten Morgen Ursula.“ Ich versuchte so höflich wie möglich zu sein, ich wollte unbedingt eine Basis finden, auf der wir uns gegenübertreten konnten, schließlich IST sie Michaels Mutter und ich BIN seine Freundin.
„Emma.“ Pause. „Schon die Tageszeitung gesehen?“
Sie knallte mir die Sonntagsausgabe auf den Esstisch und sah mich auffordern an.

Firmenjubiläum 50 Jahre Fa. MÜLLER wurde begossen…

Als die Einladung zum Firmenjubiläum in der Redaktion eintraf, war ein rechtes Gerangel drum, wer diesen Bericht verfassen dürfte. Nach zähen Verhandlung ging dieser Bonus an mich. Zu Recht – wie ich anmerken möchte.
Ein ausgesprochen ausgeklügeltes Fest wartete auf alle Besucher. Die Seniorchefin Frau Ursula Müller hatte – wie man von ihr gewohnt war – sich wieder einmal selbst übertroffen, ausgezeichneter Cateringservice der keine Wünsche offen ließ, die Live-Musik war mehr als nur unterhaltsam und dennoch dezent im Hintergrund. Etliche Mitarbeiter wurden für ihre langjährigen Verdienste im Betrieb geehrt und ausgezeichnet, was eine sehr lobenswerte Geste der Firmenleitung darstellte. Der Bürgermeister hielt seine Laudatio auf die Firmengeschichte, es wurde auch an den kürzlich verstorbenen Firmengründer gedacht und ihm zu Ehre eine Salve abgeschossen, welches wohl der emotionalste Moment des Ablaufes darstellte.
Doch mein persönliches Highlight des Tages war eindeutig die bunte Mischung der geladenen Gäste, so hatte ich die Ehre, mich nicht nur mit den Vorstandsmitgliedern austauschen zu können, sondern auch die neue Schwiegertochter in spe kennenzulernen. Eine äußerst amüsante Person, die mit ihrem Auftreten sehr viel Leichtigkeit und Witz in die Veranstaltung brachte.

***

Also ich musste zugeben, dass ich bis hierhin mit dem Artikel mehr als zufrieden war – alles paletti, ich konnte durchatmen… bisher keine Peinlichkeiten. Und ich kam sogar irgendwie richtig gut weg dabei, oder? Keine Ahnung warum Ursula noch immer so angestrengt auf mich herabsah. Hatte sie denn keinen Hunger? Kaffee?

***

Je weiter der Abend jedoch fortschritt umso mehr musste ich feststellen, dass es um die Trinkfestigkeit besagter Person nicht weit her … die Trinkfreude aber unangefochten vorhanden war. Nach kurzem Geplänkel vertraute sie mir sogar augenzwinkernd ihre kleinkriminellen Erfahrungen an, die sie so köstlich erzählt zum Besten gab, dass ich kurz davor war, ihr einen Job in unserer Redaktion anzubieten. Ein ganz schönes Früchtchen, dass sich Herr Müller da angelacht hat – sie wird ihm und dem Betrieb wohl noch viel Freude bereiten mit ihrer Kreativität und der Fähigkeit ungefiltert herauszuplappern.
Wir vom Tagesblatt sagen: WEITER SO! Frischer Wind kann nie schaden.
Wir freuen uns bereits auf die nächste Einladung in den „heiligen Hallen“ des Müller-Anwesens und bedanken uns auf diesem Wege für einen unterhaltsamen und aufschlussreichen Tag.

***

Ok… nicht ALLES war nun soooooo optimal… wenn man ganz schrecklich kleinkariert war, dann konnte man mein Verhalten womöglich als unpassend werten… als all das, wovor mich Ursula EXTRA noch im Telefonat hingewiesen hatte… *seufz*
Ursulas Ader auf der Stirn trat ganz unnatürlich hervor. *schluck* Ich konnte ja verstehen, dass sie sich als Berichterstattung etwas kleeeeeein wenig ANDERES vorgestellt hatte, als eine Beschreibung meiner betrunkenen Selbst.
Kleinlaut sagte ich nur „Entschuldigung – ich wusste nicht wer er war.“
Sie stemmte ihre Hände in die Hüften und wollte vermutlich gerade mit dem Donnerwetter anfangen, da kam Michael frisch geduscht ins Esszimmer.
„So! Hier bin ich – oh hab ich Hunger.“ Er nahm Platz, holte sich ein Vollkornbrötchen und begann pfeifend es aufzuschneiden. „Und? Hab ich was verpasst?“
Ich setzte mein charmantestes Lächeln auf und fragte unschuldig „Definiere verpasst?“

Hugs <3


Montag, 23.03.2015, 08:07
Liebes Tagebuch…

Oh Mann, das war vielleicht eine trockene Angelegenheit – kurzzeitig war mir danach ein Nickerchen im Stehen zu halten. Der Minutenzeiger wollte sich nicht recht bewegen, eine Rede klatschte sich mit der nächsten ab… Puh und ich stand mit Michael oben auf dem Podest und musste mir jede einzelne Zeile anhören. Es war das 50jährige Jubiläum und ich wusste zwar, dass es sich um eine einflussreiche Firma handelte, aber dass das Fernsehen und diverse andere Presseleute anwesend waren, hatte mich dennoch überrascht. Als Ursula davon sprach ging mein erster Gedanke in Lokalnachrichten, aber falsch gedacht! Großes Aufgebot – und Ursula ganz in IHREM Element, sie lachte, sie umarmte, sie strich über diverse Oberärme… sie war die perfekte Gastgeberin. Als sie auf uns zukam umfasste sei sogar mich so herzlich wie es ihr möglich war, auch wenn ich die Distanz eiskalt spürte, sie „bewunderte“ mein Outfit, aber im Unterton schwang ein „was Schöneres gab es nicht?“ mit… oder war’s schon wieder freie Interpretation.

Jedenfalls erfreute ich mich zwischendurch an den Sektgläsern die von aufmerksamen Kellnern immer wieder serviert wurden, war ein Glas leer, wurde es prompt ausgetauscht. Der Service war perfekt, das musste man Ursula neidlos zugestehen.
„Noch ein Glas Champagner?“
Oh das war ja so aufmerksam von diesem jungen Mann – ich drückte ihm einen 10er in die Hand und zwinkerte ihn an mit der Bemerkung „Und sie weichen mir nicht zuuuuu sehr von der Seite, damit DAS DA ständig gefüllt ist, ja?“ Ich war ja nicht blöd, klaaaaar aß ich zwischendurch auch ein paar Häppchen, sonst wäre ich ja stockbesoffen mittlerweile. Ich war gut gelaunt – ich fand mich immer sehr charmant wenn ich so ein „Hausfrauenspitzchen“ hatte :)

Ich lehnte so an der Bar und beobachtete die Gesellschaft, einige hohe Tiere waren eingeladen und Michael hatte nicht richtig viel Zeit um sich um mich zu kümmern. Aber das war egal, ich hatte kein Problem damit, denn ich war froh alledem ein wenig entfliehen zu können.
„Schönes Fest, hm?“
Neben mir kam ein Mann zu stehen und stieß mit seinem Glas mit mir an. Ich lächelte.
„Ja… stimmt schon. Wird viel geboten.“
„Oh ja, Frau Müller lässt sich da nicht lumpen. Wobei, jetzt ist es ja Herr Müller.“
„Mhm.“
„Haben Sie die Chefleute denn schon getroffen heute? Liebe Menschen, sind sehr FÜR die Belegschaft. Sehr fair.“
Ich lachte laut auf – das wären eigentlich die letzten Worte die ich mit Ursula assoziierte. „Ja die Samariterin.“ Oh Emma, du musst dich ein wenig bremsen das geht nicht.
Er lachte auch sympathisch auf und reichte mir die Hand. „Ich heiße Tobias. Freut mich.“
„Emma. Ebenso.“
Wir unterhielten uns noch eine Weile und er erzählte mir ein paar Schwank aus seiner Jugendzeit und ich leerte nebenher noch 2-3 Gläser – der Kellner war super-aufmerksam – da unterbrach ich ihn. „Ach, aber nix gegen das was mir letztens passiert ist. Da ging ich zur Polizei um mein Handy als verloren zu melden und landete letztendlich wegen Beamtenbeleidigung unter Alkoholeinfluss für einige Stunden in der Zelle. Oder das eine Mal, als mich eine Mutter wegen seelischer Grausamkeit anzeigen wollte. Hahahaha… ich sags dir, was MIR schon alles passiert ist!!!“
Tobias lachte herzlich mit mir und ich blickte kurz zu Michael. Er deutete mir mit der Hand, dass ich zu ihm kommen sollte. Vermutlich sollte ich noch jemanden begrüßen oder so. Ich verabschiedete mich von meinem „Kumpanen“ und dankte ihm für die lustige halbe Stunde.

„Du hattest ziemlich viel Spaß gerade was?“
Ohhhhhh war Michael vielleicht ein klein wenig eifersüchtig? Fühlte sich irgendwie gut an.
„Ach da war doch nichts.“
„Ja das glaub ich – pass nur auf, Tobias Wallner ist bekannt dafür Leuten Sachen aus der Nase zu ziehen.“
Ach ja? Nur gut, dass ich so diskret war und verschlossen wie ein Safe… ein richtig teurer Safe.
„Na, was sollte er denn damit anfangen?“
„Emma, das ist der Kerl von der Tageszeitung, natürlich KANN der mit jeder Info etwas anfangen.“

*schluck*
Wie bitte? Ohhhhh…

Hugs <3


Sonntag, 22.03.2015, 08:03
Liebes Tagebuch…

Nach meinem kurzen Arbeitstag – ich musste schließlich noch Friseur und packen!??? – machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Michael wollte mich dann dort abholen. Ordentlich hatte ich Unterwäsche, eine bequeme Jeans und den neuen Hosenanzug eingepackt. Als ich vorm Gehen noch einen Kontrollblick in den Spiegel warf, war ich mit meinem Äußeren eigentlich ganz zufrieden – außerdem hatte ich nun knapp 2 Stunden, um an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten :) Das dürfte sich doch ausgehen – schließlich stand mir ja noch eine Begegnung mit Uuuuursula bevor, die mir ein wenig Magenschmerzen bereitete. Vielleicht war ich dieses Mal auch nur so verunsichert, da ich mir nicht zu 100% sicher war, dass Michael hinter mir stehen würde. Ich würde ihn dieses Wochenende sehr aufmerksam beobachten… und meine feinen Antennen ausstrecken und herausfinden, warum er mir „eigentlich“ nichts von der Firmenfeier erzählen wollte.

Im Zugwaggon war anfangs gar nicht so viel los – ein paar Schüler, die aufs Wochenende heimfahren durften, lärmten pubertär herum *nerv* Der Eine noch cooler als der Andere und der Dritte hatte sowieso denn VOLLEN Durchblick *kotz*
Ich war mir ziemlich sicher als Teenie nicht so dämlich gewesen zu sein – oder war im Nachhinein betrachtet alles „Schöner“… Schulzeit, der erste Kuss (der war NUR nass… eklig nass in Wahrheit – aber psssst) der Klassenvorstand, die Pubertät…

Zwei Stationen weiter stieg eine ältere Frau ein und setzte sich neben mich, sie lächelte mich an und ich war gewappnet, denn irgendwie war ich ein Oma-Magnet… alte Frauen hatten in meiner Nähe ständig das Bedürfnis mir ihre GESAMTE Lebensgeschichte zu erzählen und ich brachte es nie übers Herz sie zu unterbrechen oder ihnen zu sagen, dass es mir eigentlich egal war, ob Onkel Karl nun gar kein Blutsverwandter war.
Doch ich hatte mich getäuscht, sie war ganz ruhig und in ihrer Nähe fühlte ich mich sehr wohl, sie strahlte so viel Wärme und Gelassenheit aus, das war sehr angenehm.
Kurz darauf stiegen noch einige Leute zu und setzten sich in unsere Nähe.
Ich KONNTE nicht anders und fragte die Frau neben mir: „Und, wo fahren Sie hin?“
„Oh ich hatte gerade meine Tochter besucht und fahre wieder in mein Heimatdorf zurück.“ Sie nannte mir irgendeinen Namen eines Kuhkaffs, den ich mir leider nicht merken konnte, aber der Herr nebenan wurde darauf aufmerksam.
„Oh schön, dort habe auch ich früher mal gewohnt, direkt neben dem alten Wirten – kennen Sie den?“
„Natürlich, da hab ich als junge Frau gearbeitet, das war ein Spaß!“
„Dann müssten wir uns doch sicher kennen – irgendwie kommen Sie mir bekannt vor.“
Beide sahen sich eine Weile an – ich war ganz fasziniert von dem was sich da gerade zutrug. Irgendwie spürte man eine Verbindung.
„Moment, du bist doch nicht etwa die Elisabeth?“
Sie machte große Augen und sah ihn sich nochmal ganz genau an. „Klaus?“
Er nickte und strahlte übers ganze Gesicht.
„Na dass ich DICH nochmal wiedersehe das hätte ich im Leben nie geglaubt.“ Er klatschte dabei glücklich in die Hände.
Die Frau drehte sich zu mir und erzählte mit glänzenden Augen. „Ob Sie’s glauben oder nicht, aber Klaus war der erste Mann, den ich als junges Mädchen geküsst hab! Ha! Was für ein Spaß!“
Mein Herz bekam einen warmen Stich – ich fand das so schön, welche Wege das Schicksal oft einschlug.
Die beiden unterhielten sich angeregt miteinander und beschlossen dann bei der nächsten Station auszusteigen und noch gemeinsam einen Kaffee zu trinken um über alte Zeiten zu reden und was aus ihnen geworden war. WIE SCHÖN war das denn bitte… ich sah es als positives Omen für mein bevorstehendes Wochenende, also Wink des Schicksals, mir zu zeigen wie stark Liebe sein kann…
Hach… ja… was für eine Begegnung. Wundervoll.

Hugs <3